Die Welt in 12 Jahren

Zukunft

Als großer Anhänger moderner Technologien bin ich häufig auf der Suche nach Ideen, wie die Zukunft aussehen könnte. Längst habe ich gelernt, dass der Stoff, aus dem die Zukunft gemacht ist einige Eigenschaften aufweisen muss, um für die Zukunft zu taugen.

Ein ökonomischer Vorteil, eine verbesserte Ergonomie, eine organisatorische Lösung oder das weitere Verbessern der Lebensumstände des Menschen sind nur einige Faktoren, die beeinflussen, ob Dinge zukünftig eintreten werden oder nicht. Zudem muss die Technologie einen Wendepunkt erreichen, an dem ihr Einsatz plötzlich einen Sinn ergibt, so wie bei der heute aufkommenden Elektromobilität.

Doch welche technischen Themen gibt es in der Zukunft? Was wird als Nächstes auf die Menschen zukommen? Ich verspreche Euch, es wird eine aufregende Zukunft werden.

Folgende Bereiche werden starken Einfluss haben und unsere Zukunft bestimmen:

  1. Elektromobilität
  2. Autonomes Fahren
  3. Regenerative Energien
  4. Industrie 4.0
  5. Smart Cities
  6. Die Robotik
  7. Künstliche Intelligenz (KI)
  8. Drohnen-Technologie
  9. Biochemie/Genetik

„Die Welt in 12 Jahren“ weiterlesen

Erfolgreiches Stakeholder Management oder 3 Punkte warum Stakeholder Management existenziell für Deinen Projekterfolg ist

Stakeholder

Dein Projekt läuft nicht richtig. Die Mitarbeiter haben zu viel zu tun und verschieben Fertigstellungstermine Meeting für Meeting. Gerade hat sich die Gewerkschaft über Dich beim Geschäftsführer beschwert. Greenpeace strengt ein Gutachten an, das beweisen soll, dass ein Einkaufszentrum auf dem Grundstück der Froschpopulation enorm schadet. So oder so ähnlich können Projekte laufen, wenn kein kooperatives Stakeholder Management betrieben wird. Interessengruppen mögen Dich nicht, Mitarbeiter können Dich nicht leiden, weil sie vielleicht mit dem Projekt ihren Job verlieren, Du kommst kaum voran wobei die Kosten nahezu explodieren. Ich zeige dir ein paar Facetten, die zeigen, warum das oft vernachlässigte Stakeholder Management so wichtig ist.

Projekte sind kein Selbstzweck, sondern müssen sich rechnen. Ein Projekt ist erst dann erfolgreich, wenn der Nutzen größer ist, als die ursprünglichen Kosten. Ein Projekt wird immer dann erfolgreicher sein, wenn alle Anspruchsgruppen durch den Projektmanager ausreichend berücksichtigt werden.

Deshalb:

  1. Vermeide Projektkosten durch Gegenwind und schone so Dein Budget
  2. Minimiere unnötige Projektrisiken durch richtige und komplette Einschätzung vorhandener Stakeholder
  3. Zeige soziale Verantwortung und unterstütze alle Gruppen ihre Ansprüche an das Projekt zu adressieren

Vermeide Projektkosten durch Gegenwind und schone so Dein Budget

Projekte sind keine isolierten Gebilde, sondern verändern ihr Umfeld. Ist ein Projekt abgeschlossen, ist die Welt nicht mehr so, wie sie vorher war. Mitarbeiter haben ihren Arbeitsplatz verloren, Abteilungen werden komplett aufgelöst oder Bäume wurden gefällt um Platz für eine neue Wohnanlage zu schaffen. Die Welt verändert sich ständig und Projekte transportieren diese Veränderung zu den Menschen.

Wenn Projektmitarbeiter mauern und keine Arbeitsleistung bringen, kostet dieses Verhalten Zeit und erhöht die Projektkosten. Vielleicht verliert der Kollege mit Abschluss des Projektes seinen Arbeitsplatz und hat kein Interesse an einem Erfolg? Vielleicht muss er im Anschluss in eine Auffanggesellschaft, weil seine gesamte Organisation geschlossen wird? In beiden Fällen hat er kein Interesse daran, dass das Projekt erfolgreich ist.

Es reicht für Dich als Projektmanager nicht zu wissen, dass es so ist. Du musst Dich mit diesen Stakeholdern auseinandersetzen und ihnen eine Perspektive verschaffen. Zeige soziale Verantwortung. Sorge dafür, dass Kollegen vielleicht eine Weiterbildung erhalten oder stelle eine Empfehlung in Aussicht, wenn sie im Projekt aktiv mitgearbeitet haben.

Beseitige unnötige Projektrisiken durch richtige Einschätzung vorhandener Stakeholder

Angenehme Projektholder hat jedes Projekt. Kommen allerdings Interessengruppen ins Spiel, die Dein Projekt verhindern möchten, wird es schon schwierig. Mit einer funktionierenden Strategie kann das Scheitern des Projektes verhindert werden. Bestehen große Interessenskonflikte müssen für beide Seiten tragbare Kompromisse gefunden werden, um das Projekt erfolgreich umzusetzen. Meist ist es aber hierfür bereits zu spät, wenn das Projekt erst einmal das Kickoff Meeting hinter sich hat. Parteien fühlen sich nicht gesehen und das verschlechtert Deine Verhandlungsposition enorm.

Führe eine umfassende Stakeholder Analyse vor dem Start eines Projektes durch. Beseitige Projektrisiken durch das Herbeiführen von für beide Seiten tragbaren Kompromissen.

Zeige soziale Verantwortung und unterstütze alle Gruppen ihre Ansprüche an das Projekt zu adressieren

Projekte verändern nachhaltig, wie sich Menschen miteinander organisieren. Jedes Projekt nimmt Einfluss auf das Leben anderer Menschen. Lerne zu verstehen, wie die Menschen Dein Projekt sehen. Mache ihnen klar, warum das Projekt wichtig ist und unterstütze die Stakeholder, dass auch sie einen Nutzen aus dem Projekt davontragen.

Ein guter Projektmanager ist ein guter Verkäufer. Glaubwürdig verkaufen kannst Du allerdings das Projekt nur, wenn Du hinter den Projektzielen stehen kannst. Je besser die Stakeholder die Ziele verstehen, umso mehr werden sie Dein Projekt unterstützen.

Abschließen möchte ich mit einem klugen Spruch des amerikanischen Business Coach Daniel S. Pena:

„Akzeptiere niemals eine kurzfristige Lösung für ein langfristiges Problem.“

Wie Datensammlungen und deren Auswertung mehr preisgeben, als wir uns vorstellen können

Allein das Thema Vorratsdatenspeicherung haben wir schon lang geschluckt und zucken nur noch mit den Achseln wenn wir davon hören anstatt gehörig auf die Barrikaden zu gehen. In Verbindung mit Big Data, also deren Auswertung und Informationsassoziationen, kannst Du immer und jeder Zeit von Jedem der weiß wie das geht analysiert und manipuliert werden.

Oft höre ich im Rahmen meiner Projekte von Kollegen die Floskel: „Ich habe ja nichts zu verbergen“. Dennoch zeigt die Geschichte immer wieder dass sich  Politik in einem Lande schnell ändern kann und mal im Ernst: Heikle Daten in den Händen einer radikalen Kraft können das ganze Land in einen tiefen Abgrund reißen.

Deshalb ist es äußerst interessant wie David Kriesel, Informatiker und Data Scientist aus Bonn, kurzerhand die Zeitschrift Spiegel Online analysiert. Aus scheinbar völlig harmlosen Metadaten, wie sie auch durch die Vorratsdatenspeicherung anfallen, gewinnt er durch intelligente Verknüpfung Informationen, die weit mehr preisgeben, als die Daten auf den ersten Blick verraten.

Hier geht’s zu diesem hervorragenden Vortag von David Kriesel:

Viel Spaß!

Wie Deine Daten an den Meistbietenden verkauft werden

Du bist der Meinung, alles für Deine Sicherheit getan zu haben? Weit gefehlt. In diesem Video im Rahmen des Chaos Computer Clubs (CCC) siehst du, wie private Organisationen auf Deinen Rechner zugreifen um Deine Daten an den Meistbietenden zu verkaufen.

Jede Adresse im Internet, die wir angesprochen haben, wird in Form eines Eintrages in der Browser-Historie auf dem Rechner gespeichert. Mit Hilfe von Cookies und kleinen Trackern ist es möglich, diese Daten ohne Ihr Einverständnis und ohne Ihre Kenntnis von Ihrem Rechner zu holen und mathematisch zu analysieren. Hierbei ist es völlig unerheblich, ob Du über DuckDuckgo.com, Startpage.com oder über Anonymisierungsdienste wie beispielsweise das TOR-Netzwerk versuchst, Datenspuren zu vermeiden.

Es ist mathematisch problemlos möglich, anonymisierte Datenbestände auf die jeweiligen Benutzer zurück zu führen. Nach rund 8 Iterationen können anonyme URL’s einem virtuellen Benutzer zweifelsfrei zugeordnet werden. Dieses Verfahren ist äußerst robust.

Nachdem der virtuelle Benutzer identifiziert ist, kann man ihn problemlos aus vorhandenen öffentlichen Internetbeständen auf Grund der zugeordneten Daten verknüpfen und de-anonymisieren.

Der Datenwissenschaftler Andreas Drewes (7scientists GmbH) und die Journalistin von NDR/ARD Swea Eckert zeigen Dir, wie Deine Daten gewonnen und ausgewertet werden können und welche Konsequenzen das für Deine gesellschaftliche Sicherheit haben kann.

Hier geht’s zu diesem äußerst sehenswerten Beitrag im Rahmen der 33C3:

Es ist erschreckend, wie kriminelle Unternehmen unsere Daten zu Geld machen ohne rechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen. Ein kleiner Webshop-Betreiber wird dafür schnell kostenpflichtig abgemahnt, wenn er auch nur ein Komma in seiner Datenschutzerklärung vergisst. Ist das gerecht?

Wie seht ihr das? Schreibt mir in den Kommentaren, was getan werden muss um  sicherstellen zu stellen, dass unsere eigene Daten nicht gegen uns eingesetzt werden.